Österreichische Hernientage 2026 in Salzburg
Vom 21. bis 22. Mai 2026 fanden in Salzburg bereits zum vierten Mal die Österreichischen Hernientage statt – unter der bewährten Leitung von Kongresspräsident René Fortelny. Zahlreiche österreichische und internationale Expertinnen und Experten kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Hernien- und Kolorektalchirurgie zu diskutieren.
Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den interdisziplinären Aspekten der Bauchwandchirurgie sowie auf der Notfallversorgung bei Leistenhernien und Narbenhernien.
Narbenhernien zählen nach wie vor zu den häufigen Komplikationen nach Operationen an der Bauchwand – das Risiko liegt fachübergreifend weiterhin bei bis zu 30 %. Vor allem akute Eingriffe bei eingeklemmten Hernien gehen mit einem erhöhten Risiko für die Patientinnen und Patienten einher.
Umso erfreulicher ist, dass geplante Operationen bei Nabel- und Leistenhernien heute sehr sicher durchgeführt werden können – auch bei älteren Menschen. Moderne minimalinvasive Verfahren ermöglichen in spezialisierten Zentren eine besonders schonende Behandlung mit geringem Risiko und meist rascher Erholung.
Der fachliche Austausch unter Kolleginnen und Kollegen sowie die Diskussion neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung der Patientenversorgung.
Ein herzlicher Dank gilt dem Kongresspräsidenten und dem gesamten Organisationsteam für diese hervorragend gelungene Veranstaltung.